Katholische Kindertageseinrichtungen Hochsauerland-Waldeck gGmbh
Kath. Kindergarten Liebfrauen Hamm
Headerimage Hellweg
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Bildungsbereiche

 

Die Familien werden in ihrer Erziehungs- und Bildungsaufgabe durch die Kita unterstützt und ergänzt. Hierbei steht die Förderung des Kindes, orientiert an seinen individuellen Bedürfnissen, im Mittelpunkt. Die Zielsetzung der Zusammenarbeit mit den Eltern ist deshalb eine gelingende Erziehungs- und Bildungspartnerschaft. Sie wird in einer partnerschaftlichen Begegnung und mit gegenseitiger Wertschätzung praktiziert. Dies geschieht in einer Haltung der gegenseitigen Toleranz, des Respekts, der Zugewandtheit und des gleichberechtigten Dialogs. Dabei sind die Eltern die Experten für ihre Kinder und das pädagogische Fachpersonal für die Gestaltung, Erziehung und Betreuung in der Einrichtung. Wenn Kinder die Beziehung zwischen den Fachkräften und ihren Eltern als respektvoll und interessiert erleben, so kann es sich in der Einrichtung sicher und geborgen fühlen. Dies ist eine Grundvoraussetzung, damit die Kita als entwicklungsfördernder und anregender Lernort erfahren wird. Interkulturelle Eigenarten der Kinder und Familien werden geachtet.

Grundlage für diese Erziehungspartnerschaft ist der regelmäßige und vertrauensvolle Austausch zwischen Eltern und Fachkräften.

Mit unserem Anliegen, den Kindern und deren Familien die bestmöglichen Bildungs-, Erziehungs- und Betreuungsmöglichkeiten zu bieten, erfüllen wir den Förderauftrag des Landes NRW. Dies geschieht, indem wir uns am Wohl des Kindes und an dessen Einzigartigkeit orientieren und daraus kindgerechte Konzepte entwickeln, die diesem Zeit, Raum und Anregung zur Entfaltung seiner Persönlichkeit geben. So wird die Entwicklung zu einer eigenverantwortlichen, selbstbewussten und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit unterstützt.

Autor: Träger

 

 

Folgende Bildungsbereiche sind für Kindertageseinrichtungen festgelegt

Bewegung
Kinder bringen eine natürliche Bewegungsfreude mit. Bewegung fördert die körperliche, aber auch die kognitive Entwicklung. Durch vielfältige Bewegungserfahrungen unterstützen wir die Sprachentwicklung und das mathematische Grundverständnis.

Umsetzung in der Praxis:

  • Gezielte und abwechslungsreiche, in den Tag integrierte Bewegungsangebote

  • Fester Turntag für jede Gruppe einmal in der Woche

  • Tanz, Rhythmik, Lauf- und Bewegungsspiele

  • Geräte- und Bodenturnen

  • Regelmäßiges Spielen im Außengelände

  • Ein Raumangebot, das Raum zur Bewegung zulässt

  • Fähigkeiten und Grenzen kennenlernen


Körper, Gesundheit und Ernährung
Körperliches und seelisches Wohlbefinden ist eine grundlegende Voraussetzung für die Entwicklung und Bildung und ein Grundrecht von Kindern. Kinder interessieren sich schon früh für ihren eigenen Körper und den der anderen Kinder. Mit zunehmendem Alter wird auch das Wissen über den Aufbau des Körpers und seine Funktionen für sie interessant.
Das Thema Gesundheit geht über das tägliche Zähneputzen und Händewaschen hinaus. Es umfasst die Stärkung der Selbstsicherheit, die Befähigung zur Lebenskompetenz und die Verantwortungsübernahme für sich und seinen eignen Körper. Auf die körperliche Entwicklung, hat eine gesunde Ernährung einen grundlegenden Einfluss. In den ersten Lebensjahren wird das Ernährungsverhalten geprägt. Zum guten Gelingen schätzen wir die Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt.

Umsetzung in der Praxis:

  • Täglich ausgesuchte Angebote wie z.B. Bewegungs- und Fingerspiele

  • Unterstützung zum selbständigen Handeln

  • Händewaschen nach dem Toilettengang und vor dem Essen

  • Gesundes Frühstück

  • Ruhige und familiäre Atmosphäre bei den Mahlzeiten

  • Tischkultur beim Essen (schön gedeckter Tisch, selbständiges Auffüllen der Speise aus den Schüsseln, nach eigenem Bedarf)

  • Beachtung von Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Allergien und religiösen Hintergründen

  • Materialien, die die Sinne ansprechen (Massagebälle, Tast- und Hörspiele etc.)

  • Angebote zur Körperwahrnehmung


Sprache und Kommunikation
Der kindliche Spracherwerb ist ein komplexer Prozess, der einen wesentlichen Teil des Entwicklungs- und Bildungsverlaufs ausmacht. Die Sprache ist für den Menschen das zentrale Mittel, um Kontakt zu der Umwelt aufzunehmen und sich verständlich zu machen. Sprache und Kommunikationsfähigkeit sind grundlegende Voraussetzungen für die emotionale und kognitive Entwicklung von Kindern. Ebenso sind wir uns über die Vorbildfunktion der Erzieherin bewusst.

Umsetzung in der Praxis:

  • Sprache wird in den gesamten Tagesablauf einbezogen (alltagsintegrierte Sprachbildung)

  • Sprache wird erfahrbar gemacht, über das Handeln, das Spielen, die Bewegung und die Wahrnehmung

  • Lieder

  • Reime

  • Fingerspiele

  • Bilderbücher

  • Sprech- und Höranregende Materialien

  • Gesprächsrunden

  • Erstsprache wird wertgeschätzt

  • Zusammenarbeit mit den Eltern


Soziale, kulturelle und interkulturelle Bildung
Soziale Beziehungen sind die elementare Voraussetzung eines jeden Bildungsprozesses. Der Kindergarten ist einer der ersten Orte, an dem Kinder regelmäßig mit anderen Menschen aus den verschiedenen Kulturen und aus den unterschiedlichen Familienverhältnissen zusammentreffen. Das Miteinanderleben und interagieren in einer (Kinder-) Gruppe mit der Vielzahl von verschiedenen Meinungen und Bedürfnissen erfordert ein konstruktives Konfliktverhalten, eine Auseinandersetzung und Abstimmung mit anderen und das Eintreten für die eigenen Interessen. Das Kind nimmt sich als Teil der Gesellschaft wahr und lernt gesellschaftlich verantwortlich und rücksichtsvoll zu handeln. Als einen wichtigen Schritt zur Umsetzung erachten wir, dass wir Partizipation als Schwerpunkt setzen.

Umsetzung in der Praxis:

  • Wünsche und Bedürfnisse der Kinder werden ernst genommen

  • Möglichkeit Verantwortung für ihr eigenes Handeln zu übernehmen

  • Konflikte gewaltfrei lösen

  • Förderung der Freundschaften

  • Einbeziehen von anderen religiösen Festen

  • Probieren von fremdländischem Essen

  • Bruder Jakob in verschiedenen Sprachen

  • Regeln gemeinsam erarbeiten

  • Zweimal im Monat treffen sich alle Kinder im Plenum

  • Pro Gruppe wird ein Gruppensprecher und Stellvertreter gewählt die das Kinderparlament bilden, das sich regelmäßig mit der Leitung oder einem Teammitglied berät.

 

Musisch - ästhetische Bildung
Ästhetik ist die sinnliche Wahrnehmung in allen Bereichen des alltäglichen Lebens. Ästhetische Bildung ist das Ergebnis sinnlicher Erfahrungen, die zu neuem Wissen und neuen Erkenntnissen über sich und die Welt führen kann. Die Förderung von Wahrnehmungs-,Erkenntnis- und Selbstbildungsprozessen ist daher von wesentlicher Bedeutung. Die Kinder erschließen sich die Wirklichkeit über ihre eigenen Sinne und konstruieren ihre eigenen Bilder. Eine wachsende Vielzahl von Bildern ermöglicht facettenreiches, kreatives Denken und ein immer weiter wachsendes Verständnis der Welt.

Umsetzung in der Praxis:

  • Freies Spiel

  • Viele verschiedene Möglichkeiten des Gestaltens

  • Musikangebote (Lieder, Rhythmik Angebote, Angebote mit Instrumenten)

  • Tanz

  • Bewegungsangebote

  • Rollenspiele

  • Freies Basteln mit unterschiedlichen Materialien

  • Malen mit verschiedenen Farben und Techniken

  • Hinzunahme von Instrumenten und auch CDs beim Singen

  • Sinnesanregende Impulse

  • Sinnesanregende Raumgestaltung

  • Verschiedene Materialien, Instrumente etc. stehen zur freien Verfügung bereit


Religion und Ethik
Kinder möchten die Welt erkunden. Sie sind auf der Suche nach dem Sinn des Lebens. Antworten, Erkenntnisse auf diese Fragen geben wir den Kindern auf der Grundlage des katholischen Glaubens. Kinder haben ein Recht auf Religion und religiöse Bildung, die eine ethische Einstellung und soziale Haltung vermitteln. Der Kindergartenalltag lässt die Kinder auf christliche Spuren und religiöses Brauchtum stoßen. Durch die Vielfalt der Kulturen und Religionen in unserer Einrichtung schaffen wir gegenseitiges Verständnis und ein Miteinander.

Umsetzung in der Praxis:

  • Geschichten aus dem Leben und Wirken Jesu

  • Jesus in unserer Mitte

  • In der Gemeinschaft bin ich wichtig

  • Freunde suchen und finden

  • Beten – Sprechen mit Gott

  • Feste und Feiern im Kirchenjahr, Bräuche pflegen, der Heiligen gedenken

  • Gottes Schöpfung bewahren

  • Gestalten und Feiern von Gottesdiensten

  • Kindergarten als Familienpastoraler Ort

  • Teil der Liebfrauengemeinde / der Großpfarrei Franz von Assisi


Mathematische Bildung
Kinder beschäftigen sich gerne mit Zahlen und Formen. Sie erkunden gerne Räume und suchen Orientierung. Sie machen schon im Kindergarten Erfahrungen mit Raum und Zeit, lernen Messen, Schätzen, Ordnen, Zuordnen und Vergleichen. Mathematisches Denken findet sich in vielen Bereichen, in der Wissenschaft, in der Technik, der Wirtschaft, der Musik. Mathematisches Denken ist Grundlage für ein lebenslanges Lernen. Unser Kindergartenalltag bietet den Kindern vielfältige Erfahrungen und was ganz wichtig ist er bietet Mathematik zum Anfassen.

Umsetzung in der Praxis:

  • Kennenlernen von Zeitmaßen (Tageszeiten, Monat, Jahr)

  • Aufgreifen von Zahlen aus dem Alltag und dem Umfeld der Kinder (Telefonnummern, Hausnummern, Anzahl der Geschwister, Alter)

  • Vermittlung von Zahlen, Mengen und geometrischen Formen

  • Förderung der Simultanerfassung (zählen und würfeln, Zahlen erkennen und zuordnen)

  • Herstellung von mathematischen Zusammenhängen in Alltagssituationen

  • Erfahrungen von Raum-Lage-Beziehungen unter Verwendung entsprechender Begriffe wie oben, unten, rechts, links…

  • Raumerfahrung und Orientierung z.B. beim Turnen

  • Bauen mit Lego etc. auch nach Vorlage

  • Mathematische Spiele

Naturwissenschaftliche – technische Bildung
Kinder beobachten gerne und genau ihre Umgebung. Sie erkunden diese mit allen Sinnen. Neugierig erforschen und experimentieren sie und suchen nach Antworten und Lösungen. Wir geben den Kindern die Möglichkeit ihre Lebensräume zu erfahren, die Grundelemente (Feuer, Wasser, Luft, Erde) kennen zu lernen, erste Erfahrungen mit Physik, Chemie und Technik zu machen. Das Einbeziehen der Natur, von Pflanzen und Tieren gehört ebenfalls dazu.

Umsetzung in der Praxis:

  • Angebote zum Experimentieren (mit Lupe, Waage, Messbecher, Magnete, Luft, Wasser, Erde, Feuer)

  • Spaziergänge, Exkursionen, Ausflüge

  • Einsatz von Schauobjekten und Medien

  • Bereitstellung unterschiedlicher Konstruktionsmaterialien

  • Einsatz technischer Geräte

  • Gesprächskreise

  • Projektarbeit

  • Sachbücher

Ökologische Bildung
Unter Ökologischer Bildung verstehen wir den achtsamen Umgang mit Natur und Umwelt. Dabei lernen die Beteiligten Pflanzen, Tiere, Menschen kennen, beobachten und wertschätzen. Kinder übernehmen Verantwortung für sich und ihr Handeln im Umgang mit Natur und Umwelt. Je früher sie diese Verantwortung übernehmen, umso nachhaltiger entwickelt sich das Bewusstsein für die Zukunft. Wir unterstützen und begleiten die Kinder in ihrem ökologischen Verständnis durch gezielte Angebote und Vorbild sein.

Umsetzung in der Praxis:

  • Aktionen im Freien
  • Außenspielgelände mit einheimischen Pflanzen, Sträuchern und Bäumen
  • Altersentsprechende Sachbücher, Nachschlagewerke und Schauobjekte
  • Durchführung von Projekten
  • Abfalltrennung
  • Kreatives Gestalten mit Naturmaterialien und Abfallprodukten

Medien
Die Kinder werden in ihrer Lebenswelt konfrontiert mit einer Vielzahl an Medien. Sei es mit herkömmlichen Medien wie Bilderbücher, Fotografien und CDs, als auch mit neuen Medien wie Smartphone, Tablet und Computer. Wie selbstverständlich nutzen die Kinder die neuen Medien, der Umgang mit diesen ist ihnen geläufig. Richtig angewandt erfahren die Kinder über diese Medien Informationen, Förderung, Wissen und Lernschritte. Unsere pädagogische Aufgabe sehen wir darin, einen sinnvollen, bewussten Umgang mit Medien zu vermitteln.

Umsetzung in der Praxis:

  • Bilder-, Sach- und Fachbücher, Geschichtenbücher, religiöse Bücher
  • Bilderbuchbetrachtungen
  • Zeitung und Zeitschriften
  • CD Player
  • Digitaler Bilderrahmen
  • Fotoapparat
  • Computer
  • Beamer
  • Filme

Umsetzung des religionspädagogischen Leitbildes
Das Leben und erzieherische Geschehen wird auf dem Hintergrund des katholischen Glaubens verstanden. Erfahrungen mit Gott und Jesus machen die Kinder insbesondere in ihrer Basisgruppe. Über die Basisgruppe hinaus erfahren die Kinder religiöse Inhalte auch im Kinderplenum und in den Projekten. Unsere Tageseinrichtung für Kinder ist Teil der Pfarrgemeinde Liebfrauen. Wir schaffen einen Ort der Begegnung und Gemeinschaft, binden die Familien in das Gemeindeleben ein. Gemeinsam mit uns erleben und erfahren die Kinder die Botschaft Jesu.

Folgende Inhalte bilden die Grundlage:

  • Jesus in unserer Mitte

  • Geschichten aus dem Leben Jesu und sein Wirken

  • In der Gemeinschaft bin ich wichtig

  • Freunde suchen und finden

  • Beten - Sprechen mit Gott

  • Erntedank

  • Gottes Schöpfung bewahren

  • Bräuche / Sitten, z. B. Allerheiligen

  • Feste der Heiligen (Namenstage) St. Martin, Barbara, Nikolaus, Luzia,

  • Weihnachtsgeschichte

  • Heilige Drei Könige

  • Aschermittwoch, Fastenzeit, Palmsonntag, Gründonnerstag, Karfreitag,

  • Ostern, Auferstehung

  • Pfingsten

  • Gestaltung und Feiern von Gottesdiensten